Die Gemäldegalerie
Meisterwerke der europäischen Malerei
Die Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien zählt zu den bedeutendsten Sammlungen alter Meister in Österreich. Sie umfasst Werke vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert. Eine Auswahl aus rund 180 Spitzenwerken ist abwechselnd im Ausstellungsformat Die Sammlung betrachten mit unterschiedlichen Schwerpunkten und zeitgenössischen Inserts sowie in Themenausstellungen in der Gemäldegalerie zu sehen.
Ihre bekanntesten Werke verdankt die Sammlung der Schenkung von Anton Paula Graf Lamberg-Sprinzenstein. 1822 vermachte der habsburgische Diplomat in Turin und Neapel seine erlesene und international bekannte Sammlung von etwa 800 Gemälden der Wiener Akademie. Dieser Kern der Sammlung wuchs durch spätere Legate und Erwerbungen sukzessive auf den heutigen Umfang von rund 1200 Gemälde an.
Mit Rubens, van Dyck, Rembrandt, Ruisdael, Tizian, Guardi und Tiepolo ist die flämische, holländische und italienische Malerei prominent vertreten. Aus dem Kreis der altdeutschen und altniederländischen Schulen ist zusätzlich zu Werken von Cranach und Bouts das Weltgerichts-Triptychon des Hieronymus Bosch der Publikumsmagnet.
Die Reihe der Tafelbilder der italienischen Malerei des 14. und 15. Jahrhunderts ist eine Besonderheit innerhalb der österreichischen Museumslandschaft und geht auf die mäzenatische Tätigkeit des Fürsten Johann II. von und zu Liechtenstein zurück. Dazu zählen die monumentalen Altarretabel, die sogenannten Goldgrundbilder, darunter Antonio da Fabrianos Marienkrönung, und Botticellis Marientondo.
Sandro Botticelli, Madonna mit Kind und Engeln, um 1490
© Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien
Aufgrund der historisch gewachsenen, engen Verbindung mit der Akademie als führende Kunstschule Österreichs liegt ein weiterer Schwerpunkt der Sammlung auf der österreichischen Malerei des 18. und 19. Jahrhunderts. Neben Porträts bedeutender Persönlichkeiten, darunter das ikonische Bildnis Maria Theresias als Königin von Ungarn, geben die Aufnahmewerke sowie die Preistücke der ausgelobten Wettbewerbe beredtes Zeugnis der reichen Geschichte der Wiener Akademie. Die Historienbilder von Heinrich Friedrich Füger belegen beispielsweise die maßgebliche Rolle des Malers als Wegbereiter des Klassizismus in Wien um 1800.
Die Sammlung der Gemäldegalerie bietet damit einen Querschnitt der europäischen Malerei vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Mit Gemälden prominenter österreichischer Künstler_innen wie Herbert Boeckl, Albert Paris Gütersloh, Brigitta Malche, Max Weiler und Markus Prachensky findet sie ihre Fortsetzung über das 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
> zur aktuellen Ausstellung
Die Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien zählt zu den bedeutendsten Sammlungen alter Meister in Österreich. Sie umfasst Werke vom Mittelalter bis ins 21. Jahrhundert. Eine Auswahl aus rund 180 Spitzenwerken ist abwechselnd im Ausstellungsformat Die Sammlung betrachten mit unterschiedlichen Schwerpunkten und zeitgenössischen Inserts sowie in Themenausstellungen in der Gemäldegalerie zu sehen.
Ihre bekanntesten Werke verdankt die Sammlung der Schenkung von Anton Paula Graf Lamberg-Sprinzenstein. 1822 vermachte der habsburgische Diplomat in Turin und Neapel seine erlesene und international bekannte Sammlung von etwa 800 Gemälden der Wiener Akademie. Dieser Kern der Sammlung wuchs durch spätere Legate und Erwerbungen sukzessive auf den heutigen Umfang von rund 1200 Gemälde an.
Mit Rubens, van Dyck, Rembrandt, Ruisdael, Tizian, Guardi und Tiepolo ist die flämische, holländische und italienische Malerei prominent vertreten. Aus dem Kreis der altdeutschen und altniederländischen Schulen ist zusätzlich zu Werken von Cranach und Bouts das Weltgerichts-Triptychon des Hieronymus Bosch der Publikumsmagnet.
Die Reihe der Tafelbilder der italienischen Malerei des 14. und 15. Jahrhunderts ist eine Besonderheit innerhalb der österreichischen Museumslandschaft und geht auf die mäzenatische Tätigkeit des Fürsten Johann II. von und zu Liechtenstein zurück. Dazu zählen die monumentalen Altarretabel, die sogenannten Goldgrundbilder, darunter Antonio da Fabrianos Marienkrönung, und Botticellis Marientondo.
Sandro Botticelli, Madonna mit Kind und Engeln, um 1490
© Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien
Aufgrund der historisch gewachsenen, engen Verbindung mit der Akademie als führende Kunstschule Österreichs liegt ein weiterer Schwerpunkt der Sammlung auf der österreichischen Malerei des 18. und 19. Jahrhunderts. Neben Porträts bedeutender Persönlichkeiten, darunter das ikonische Bildnis Maria Theresias als Königin von Ungarn, geben die Aufnahmewerke sowie die Preistücke der ausgelobten Wettbewerbe beredtes Zeugnis der reichen Geschichte der Wiener Akademie. Die Historienbilder von Heinrich Friedrich Füger belegen beispielsweise die maßgebliche Rolle des Malers als Wegbereiter des Klassizismus in Wien um 1800.
Die Sammlung der Gemäldegalerie bietet damit einen Querschnitt der europäischen Malerei vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Mit Gemälden prominenter österreichischer Künstler_innen wie Herbert Boeckl, Albert Paris Gütersloh, Brigitta Malche, Max Weiler und Markus Prachensky findet sie ihre Fortsetzung über das 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart.
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