Skip to main content

BOSCH & ALRAUNE | Alraune: Textile Höllenqualen

Aus der Ausstellungsreihe Korrespondenzen.

Begrüßung Eva Blimlinger, Rektorin der Akademie der bildenden Künste Wien Einführung in die Ausstellung Julia M. Nauhaus, Direktorin von Gemäldegalerie, Kupferstichkabinett und Glyptothek Die Künstlerin ist anwesend.

Musikalische Umrahmung Mitglieder der Band Little Rosies Kindergarten (Anna Anderluh, Stimme; Lisa Hofmaninger, Sopransaxophon/Bassklarinette; Florian Sighartner, Violine; Clemens Sainitzer, Violoncello und Judith Schwarz, Schlagzeug) spielen Frank Zappas "The Torture Never Stops" und eigene Stücke.

Im Anschluss Umtrunk im Foyer des Theatermuseums Bitte beachten Sie, dass nur eine begrenzte Anzahl an Sitzplätzen zur Verfügung steht.

In der Ausstellungsreihe Korrespondenzen werden Verbindungen zwischen Hieronymus Boschs Weltgerichts-Triptychon und Werken anderer Künstler_innen hergestellt. In der Gegenüberstellung mit unterschiedlichsten künstlerischen Arbeiten können die Besucher_innen immer wieder neue Facetten von Boschs 500 Jahre altem Meisterwerk entdecken.

Die 1952 in Tübingen geborene Textilkünstlerin Alraune Siebert nähte 1981 ihr erstes textiles Environment. Alraune hat Szenerien mit Kunstfiguren und Tausenden von Objekten wie ein Varieté, ein ganzes Grand Hotel oder einen Metzgerladen international gezeigt. Ihre Welt pendelt zwischen Alltag und dem alltäglichen Irrsinn in unserer Welt. Seit 2014 hat Alraune endlich ihr eigenes Privatmuseum in einem, wie könnte es anders sein, ehemaligen Grand Hotel in Haigerloch, wo in jeder Ausstellungssaison eine neue Inszenierung zu erleben ist. Die Kunstmenschen von Alraune sind ihr Schauspieler-Ensemble, deren Frisuren, Kleidung und Namen sie jederzeit verändern kann.

Für Bosch & Alraune lehrt die Künstlerin die Betrachter_innen das Gruseln mit ihren skurrilmakabren Textil-Szenerien. Wie bei Bosch tauchen Messer ebenso auf wie Blut, auch der Geruchssinn der Besucher_innen wird angeregt.

Werke von Alraune waren bisher in Österreich noch nie zu sehen.

Ausstellungsdauer
Gemäldegalerie