Vortrag von Sandra Hindriks
Augentäuschungen als Bewährungsprobe. Malerei um 1500 im Wechselspiel von sinnlicher und intellektueller Erfahrung

Vortragsreihe Lektionen / Lessons
Gemäldegalerie

Schillerplatz 3, OG1
1010 Wien

Der der Malerei zugestandene Erkenntniswert hat sich stets eng an der Bedeutung bemessen, die dem Augensinn als Grundlage des Weltbezugs und der Erkenntnisgewinnung zugestanden wurde. Vor dem Hintergrund des sich wandelnden Diskurses um das Verhältnis von visueller Wahrnehmung und intellektueller Erkenntnis und am Beispiel zweier niederländischer Gemälde geht es dem Beitrag darum zu zeigen, wie die Malerei um 1500 sich selbstbewusst als Modell des Sehens und Denkens präsentierte.

Sandra Hindriks, Dr., MA, studierte Kunstgeschichte, Politische Wissenschaft sowie Mittelalterliche und Neuere Geschichte an der Universität Bonn, wo sie 2015 mit einer Dissertation zum Thema Der „vlaemsche Apelles“ – Jan van Eycks früher Ruhm und die niederländische „Renaissance“ promovierte. Seit Oktober 2020 ist sie Assistenzprofessorin am Institut für Kunstgeschichte der Universität Wien. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der nordalpinen Malerei des 15. und 16. Jahrhunderts, aktuell beschäftigt sie sich vor allem mit Theorien des Bildes und der visuellen Wahrnehmung am Übergang vom Spätmittelalter zur Frühen Neuzeit.


Lektionen / Lessons 

Im neuen Format der Vortragsreihe Lektionen / Lessons bieten die Kunstsammlungen vertiefende Einblicke in die Hintergründe und Kontexte der Exponate der Ausstellungen in der Gemäldegalerie.

Eintritt frei

Weitere Termine, jeweils 18 h

18.1.2023 
Anna-Sophie Berger und Teak Ramos

26.1.2023 
Victor I. Stoichita




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10–18 Uhr

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F +43 (1) 588 16-2299
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